
von Helge Durst
Inspiriert vom Forrester-Report „Dynamic Product Experiences Are The Lifeblood of Your Commerce Strategy“
Wenn ein Satz den Status quo im digitalen Handel auf den Punkt bringt, dann ist es der Titel des Forrester-Reports vom Juni 2025. Denn reine Produktinformationen reichen längst nicht mehr aus. Die Erwartungen der Kunden steigen: Sie verlangen Inhalte, die nicht nur korrekt, sondern auch kontextbezogen relevant, ansprechend und situationsgerecht sind und das in Echtzeit und überall dort, wo sie gerade einkaufen. Wer heute im E-Commerce überzeugen will, muss mehr bieten als Maße, Farben und Beschreibungen. Produktinformationen müssen dynamisch sein – angepasst an Kanal, Endgerät und Zielgruppe. Aber was heißt das konkret? Was macht Produktinformationen wirklich dynamisch?
Von statisch zu dynamisch: Neue Anforderungen im Commerce
Früher war die Produktdetailseite das Zentrum des Onlinekaufs. Alle Informationen wurden dort gesammelt – ausführlich, aber oft wenig persönlich. Doch das Verhalten der Nutzer hat sich verändert. KI-gestützte Interfaces und neue Touchpoints verändern den Zugang zu Produktinformationen – sie werden kontextueller und dialogorientierter.
Das bedeutet: Kunden erwarten Inhalte, die sich anfühlen, als wären sie genau für sie gemacht. Ein statischer Produktdatensatz reicht dafür nicht mehr. Es braucht flexible Datenmodelle, die sich dem jeweiligen Kontext anpassen – ob Marktplatz, App, soziales Netzwerk oder Sprachassistent.
Dynamic Product Experiences: Eine neue strategische Grundlage
Basierend auf den Erkenntnissen von Forrester
Laut dem Forrester-Report „Dynamic Product Experiences Are The Lifeblood of Your Commerce Strategy“ müssen Marken den Wandel von statischen Produktdaten hin zu dynamischen, kontextualisierten Erlebnissen vollziehen. In der Consumer Pulse Survey 2025 gaben 31 % der US-Erwachsenen an, ChatGPT zur Informationssuche zu nutzen – 18 % sogar gezielt für Produktsuchen. Forrester identifiziert sechs zentrale Prinzipien – darunter Automation, Enrichment und Contextualisation – die Marken helfen, Inhalte skalierbar auszuspielen und neuen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Die zentrale Aussage: Produktinhalte müssen sich in Echtzeit an Nutzer, Kanal und Kontext anpassen – nicht umgekehrt.
So realisiert novomind dynamische Produkterlebnisse schon heute
Die sechs Prinzipien von Forrester sind keine Zukunftsmusik – mit novomind iPIM lassen sie sich bereits heute umsetzen.
Automation
Bei novomind schreiben wir Automatisierung groß – vom Onboarding über die Anreicherung und Veredelung bis hin zum Export und zur Analyse rückgeführter KPIs. So entsteht ein geschlossenes Feedback-System. Beispiele für AI-gestützte Datenpflege sind das automatische Strukturieren von Produktinformationen, der Attributabgleich und das Erstellen von Varianten – inklusive Validierung durch Bildanalyse und semantische Prüfungen. Das beschleunigt die Time-to-Market, senkt manuelle Aufwände und verschafft durch kontinuierliche Rückkopplung einen Wettbewerbsvorsprung.
Enrichment
Unsere generativen Funktionen erstellen personalisierte oder kontextbezogene Texte, lokalisierte Produktbeschreibungen und kanaloptimierte Inhalte. Und das alles skalierbar – egal ob für tausende oder Millionen von Produkten.
Contextualisation
Dank konfigurierbarer Templates, Variantensteuerung, flexibler Exportmechanismen und automatisierter Kanalsteuerung können Inhalte an Kanäle, Devices und Märkte angepasst werden. So entstehen konsistente, aber kontextuelle Produkterlebnisse.
Quality Management
novomind iPIM bietet klare Workflows und Prüfschritte zur Sicherung der Datenqualität – ergänzt durch rollenbasierte Freigaben und Reporting. Auch hier ist AI ein zentrales Element, denn sie unterstützt nicht nur bei der Prüfung und Freigabe, sondern kontrolliert zugleich die Qualität ihrer eigenen Ergebnisse.
Advanced Analytics
Unsere Lösungen bieten Einblick in Content Readiness, Datenvollständigkeit und Performance. So kannst du datenbasiert entscheiden und Inhalte kontinuierlich optimieren.
Governance
Mit vorgefertigten Datenmodellen, regelbasierter Kanalsteuerung und Audit-Trails unterstützen wir dich bei der Umsetzung aktueller Anforderungen – zum Beispiel im Hinblick auf den Digital Product Passport.
Fazit: Der Wandel zu dynamischem Commerce
Die Erkenntnis ist klar: Produktinformationen dürfen nicht mehr statisch gedacht werden. Sie müssen sich anpassen – an Zielgruppen, Kanäle und Devices. Wer diesen Wandel beherrscht, schafft bessere Nutzererlebnisse und messbare Wettbewerbsvorteile.
„Dynamic Product Experiences“ sind kein Nice-to-have, sondern eine strategische Notwendigkeit. Sie entstehen dort, wo Technologie, Datenkompetenz und Prozesse ineinandergreifen – und AI als Enabler verstanden wird, nicht als Selbstzweck.
Unternehmen, die diesen Wandel ernst nehmen, sind besser für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet. Denn sie schaffen Strukturen, in denen Inhalte nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet, ausgespielt und weiterentwickelt werden.
Ein modernes PIM-System wie novomind iPIM ist dabei nicht nur ein Tool – sondern eine Plattform für Innovation und eine neue Art, Commerce zu denken: datenbasiert, nutzerzentriert, dynamisch.
