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Shop News
19 Jan 2010

E-Shops: Web 2.0 muss draußen bleiben

44 Prozent der Online-Händler verzichten auf profitable Shop-Funktionen Jeder zweite Anbieter reizt die technischen Möglichkeiten nicht aus
Community-Shopping noch nicht etabliert    
Trotz Web-2.0-Boom: 44 Prozent der deutschsprachigen E-Shop-Betreiber beschränken sich auf die reine Warenpräsentation und einzelne Dialog-Angebote. Nur rund jedes dritte E-Commerce-Unternehmen bietet seinen Kunden beispielsweise Platz für Produktbewertungen. Die Unternehmen riskieren damit, dass Kunden abwandern. Denn die Ansprüche von Online-Shoppern sind in den letzten Jahren gestiegen. Das ergab eine E-Shop-Studie, für die der IT-Dienstleister novomind 200 E-Commerce-Entscheider befragt hat.

08/15-Web-Ladenlokale haben ausgedient    
Interneteinkäufer achten immer häufiger darauf, dass sie sich im virtuellen Ladenlokal mit anderen Usern austauschen und ihre Produkterfahrungen im Netz verbreiten können. Differenzierte Suchmöglichkeiten, eine große Auswahl an Zahlungsverfahren oder hilfreiche Empfehlungen anderer Kunden sind ein Muss. Mit dem Verzicht auf eine breite Palette an Web-2.0-Funktionen verprellen die Unternehmen nicht nur internetaffine Kunden. Gleichzeitig vergeben sie die Chance, von der Shopping-Community mehr über das Kaufverhalten im Internet zu lernen.

An der fehlenden Technik liegt es nicht   
Ein Großteil der E-Shop-Betreiber hat sich zwar in den vergangenen Jahren mit einem Update ihrer Shop-IT technisch für das Web-2.0-Zeitalter fit gemacht. Dennoch schöpft jeder zweite Anbieter das technisch Machbare seiner IT-Systeme nicht aus. Das ergab ein Funktionalitätentest von novomind bei 15 ausgewählten E-Shops, die in den vergangenen zwölf Monaten einen Relaunch ihrer Shopping-IT durchgeführt haben. „Für viele Shop-Manager ist der Einsatz von Web-2.0-Funktionen noch Neuland“, erklärt Peter Wiedekamm, Technischer Vorstand von novomind. „Die Mehrheit legt den Fokus derzeit auf den Ausbau von Funktionen, die den Gang zur virtuellen Ladenkasse abkürzen und den Dialog zwischen Kunde und Anbieter komfortabler gestalten. Den Schritt zum Community Shop haben sie noch vor sich“, so Wiedekamm.

Hintergrundinformationen    
Die Studie „E-Shops – Entscheiderbefragung“ basiert auf einer CATI-Befragung (Computer Assisted Telephone Interview). Im Auftrag der novomind AG wurden 200 Entscheider im IT-Bereich eines Online-Shops befragt und analysiert, welche Funktionen in E-Shops verwendet werden oder geplant sind und welche von Experten als sinnvoll angesehen werden. Die Daten wurden von September bis Oktober 2009 erhoben. Zusätzlich wurden exemplarisch 15 deutschsprachige E-Shops untersucht, deren Shopsysteme innerhalb der letzten zwölf Monate einem Relaunch unterzogen wurden.

novomind auf der OnLine Handel 2010    
Vom 20. bis 21. Januar 2010 ist die novomind AG auf der OnLine Handel im Maritim Hotel in Bonn als Aussteller vertreten. Das Hamburger Softwarehaus gewährt dort einen ausführlichen Blick unter die Motorhaube der neuen E-Shop-Plattform novomind iSHOP.

novomind AG:
Seit 1999 entwickelt novomind in Hamburg innovative eBusiness-Lösungen für die moderne Internetwelt in vier E-Business-Disziplinen: eCommerce (eShops und Zoomserver), ePDM (elektronisches Produktdatenmanagement), eMarketplace (Marktplatzintegration) und eCommunication (Lösungen für Contact- und Servicecenter).

In jedem Leistungssegment gehört novomind zu den Technologieführern in Europa und deckt die gesamte digitale Wertschöpfungskette des Handels und der elektronischen Kundenkommunikation ab. Auf den Gebieten elektronischer Kundenkommunikation und Mail-Management ist das Hamburger Softwarehaus das am schnellsten wachsende Unternehmen.

Für den elektronischen Handel (eCommerce) stellt novomind umfassende Beratungsleistungen bei der Wahl eines geeigneten IT-Systems zur Verfügung. Etablierte Lizenzsoftware wie IBM WebSphere Commerce Server oder INTERSHOP ENFINITY werden genauso in Betracht gezogen wie maßgeschneiderte novomind-Lösungen auf Basis von novomind iSHOP.

Die novomind AG betreut derzeit mehr als 80 Unternehmen, darunter Citibank, Der Club Bertelsmann, Deutsche Rentenversicherung Bund, Ernsting’s family, EnBW, gebrüder götz, OTTO und QVC.