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PIM News
07 Jun 2011

E-Commerce: Fehlende Produktdaten bremsen Vertrieb aus

Zwei Drittel der E-Commerce-Firmen ohne Produktpool für alle Kanäle Komplexität des Produktdatenmanagements nimmt zu
Unternehmen knausern mit Produktinformationen    
Zwei von drei E-Commerce-Unternehmen verzichten bislang auf eine Software zum Management ihrer Produktinformationen (PIM). Produkte im E-Shop werden damit nicht in der Genauigkeit und Vollständigkeit dargestellt, wie Kunden es heute erwarten. Die Folge: Endkunden verweigern häufiger den Kauf, weil sie sich kein vollständiges Bild von der Ware machen können. Die Unternehmen verschenken so wertvolles Umsatzpotenzial. Das ergibt die aktuelle Entscheiderstudie „PIM-Systeme im E-Commerce“ von novomind.

Zentrale Datenverwaltung ist noch die Ausnahme    
Online-Händler stehen erst am Anfang, um Produktinformationen im E-Commerce als echtes Vertriebsinstrument zu nutzen. Hersteller und Händler verwalten ihre Informationen zumeist in Datenbanklösungen, die über eine Schnittstelle mit dem Shopsystem verknüpft sind. Bei komplexen Aufbereitungen der Texte und Bilder für unterschiedliche Vertriebskanäle und Länder stoßen die Lösungen allerdings an ihre Grenzen. „Ein Großteil der Unternehmen füttert ihre E-Shops mit Produktdaten, die sie immer noch in Excel-Listen verwalten“, sagt Markus Rohmeyer, Mitglied der Geschäftsleitung – Bereichsleiter PIM von novomind. „Ein PIM-System, das sämtliche Produktdaten zentral verwaltet, aufbereitet und alle eingesetzten Vertriebskanäle versorgt, ist dagegen in kaum einem Unternehmen vorhanden“.

Der Trend zum Multichannel-Vertrieb zwingt Unternehmen zum Umdenken

An der aktuellen Situation wollen die Unternehmen allerdings einiges verändern. Nur etwa die Hälfte der Entscheider ist mit dem derzeit eingesetzten Produktdatenmanagement zufrieden und möchte investieren. Eine Großbaustelle ist die Produktdarstellung. Mit einer ausführlicheren Beschreibung, mehr Bildern, Zoomfunktionen und Videopräsentationen wollen die Online-Händler die Produkte ihren Kunden noch näher bringen. Ziel ist, die Zahl der Retouren zu senken und mehr Shopbesucher bei der Kaufentscheidung zu unterstützen. Darüber hinaus rückt die flexible Steuerung der Artikeldaten in den Fokus der E-Commerce-Verantwortlichen. Der Mehrkanalvertrieb über Printkataloge, Online-Shops und künftig über Smartphones erfordert, dass jede Information für jeden Kanal und für jede Produktvariante aufbereitet wird.

Hintergrundinformationen    
Die Entscheiderstudie „PIM-Systeme im E-Commerce“ untersucht, welche Erfahrungen Experten und Entscheider mit PIM- beziehungsweise Produktdatenmanagementsystemen bereits gemacht haben. Hierfür wurden im Januar und Februar 2011 insgesamt 30 E-Commerce-Unternehmen befragt. Die Befragung wurde in Form qualitativer Telefoninterviews durchgeführt.

novomind AG
Seit 1999 entwickelt novomind in Hamburg innovative eBusiness-Lösungen für die moderne Internetwelt in vier E-Business-Disziplinen: eCommerce (eShops und Zoomserver), PIM (Produktinformationsmanagement), eMarketplace (Marktplatzintegration) und eCommunication (Lösungen für Call- und Servicecenter).

In jedem Leistungssegment gehört novomind zu den Technologieführern in Europa und deckt die gesamte digitale Wertschöpfungskette des Handels und der elektronischen Kundenkommunikation ab.

Für das Erzeugen, Aufbereiten und Managen von Produktdaten (PIM) unterstützt novomind Unternehmen beim Aufbau zentraler Produktdatenbanken. Mit novomind iPIM bietet der IT-Dienstleister eine eigene Standard-Enterprise B2C PIM-Lösung an, um sehr schnell zentrale und führende Produktdatenbanken in einem Unternehmen einzubinden.

Die novomind AG betreut derzeit mehr als 80 Unternehmen, darunter Targobank, Der Club Bertelsmann, Deutsche Rentenversicherung Bund, Ernsting’s family, EnBW, gebrüder götz, OTTO und QVC.