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Shop News
02 Dez 2010

Die E-Commerce-Branche macht mobil

Ein Online-Shop im klassischen Internet reicht vielen Händlern nicht mehr aus. Der Trend geht zu mobilen Sites und Shopping-Apps. Der Grund: Kunden surfen immer häufiger mit ihrem Smartphone durchs Netz. Spätestens in fünf Jahren wird das mobile Datenaufkommen das Volumen im stationären Internet eingeholt haben. Damit einher geht die wachsende Nachfrage nach mobilen Einkaufsmöglichkeiten. novomind hat die Entwicklung von Mobile Commerce-Lösungen sehr früh aufgegriffen. Im Herbst hatte novomind für drei Mandanten mobile Shops in Deutschland eingerichtet. Eine Ausweitung der Mobile Shops für Österreich, den Niederlanden sowie Russland sind in der Entwicklung. Vom Projektstart bis zur technischen Implementierung brauchten die Verantwortlichen maximal sechs Wochen. Für Der Club Bertelsmann hat novomind beispielsweise zwei mobile Online-Shops umgesetzt. Die neuen Web-Präsenzen sind für iPhone und Android optimiert und sprechen so insbesondere die junge Generation an. „Für uns kam es darauf an, dass die mobilen Shops für unsere Kunden eine hohe Benutzungsfreundlichkeit aufweisen und wir so das optimale Kauferlebnis auf den mobilen Kanal übertragen“, so Laura Kohler, Leitung eCommerce Marketing von Der Club Bertelsmann. Startschuss für die Mobile Site http://m.derclub.de war der 27. Oktober 2010. Technisch werden die mobilen E-Shops nativ in jedes einzelne Shopsystem implementiert. Das bedeutet, sie werden mit einer neuen, für mobile Endgeräte optimierten Oberfläche in die bestehenden Shop-Systeme eingesetzt, nicht über mobile Webseiten. So werden Besonderheiten einzelner Länder sowie dort verbreitete Smartphone-Technik berücksichtigt. „Beispielsweise ist bei Konsumenten in den Niederlanden sowie in Deutschland und Österreich das mobile Betriebssystem Android stark verbreitet. In Russland spielen Android-Handys dagegen kaum eine Rolle. Dort kaufen die Kunden vorwiegend über einfachere Hardware und mit Opera als mobilen Browser ein“, verdeutlicht Peter Wiedekamm, Technischer Vorstand bei novomind. Native Lösung bedeutet darüber hinaus, dass die vorhandenen Schnittstellen und Businesslogiken genutzt werden. Gleichzeitig kommt die gleiche Betriebs- und Entwicklungsplattform zum Einsatz. Unsere Kunden sparen so zusätzliche Kosten für eine parallele Plattform. Beispielsweise setzen sie für die neuen und klassischen Kanäle das gleiche Tool zur Onlineanalyse ein.