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Produktdatenbanken – Anforderungen

Zu Produktdaten gehören sowohl beschreibende Daten wie Texte, Abbildungen und Preise als auch Warenwirtschaftsdaten wie Lagerort und Verfügbarkeit. Der Personenkreis, der Produktdaten bearbeitet, ist groß: Grafiker und Spediteure, Einkäufer, Disponenten, Buchhalter und viele andere. Die Struktur der Daten unterscheidet sich in der Regel erheblich. Die Herausforderung, eine funktionierende und effiziente
Produktdatenbank
zu erstellen und zu pflegen, ist enorm.

Was sind Produktdaten?

Produktdaten bestehen im wesentlichen aus zwei Komponenten, die in der Regel unterschiedliche Ursprungsorte und Zeiten haben.
Beschreibende Produktdaten Warenwirtschafts Produktdaten
Beschreibende Produktdaten enthalten sämtliche Informationen, die für einen Kaufinteressenten von Bedeutung sein können. Die Warenwirtschaftsdaten enthalten sämtliche für die Beschaffung und den Vertrieb notwendigen Daten.
Dazu zählen z.B. Texte, Abbildungen, Verfügbarkeiten und Preise. Dazu zählen z.B. Lieferantendaten, Lagerorte, Preise, Verfügbarkeiten.
Die Preis und Verfügbarkeitsinformationen müssen nicht zwangsläufig mit den Warenwirtschaftsdaten übereinstimmen. Warenwirtschaftsdaten sind eher "kaufmännische", für den Warenfluss relevante Daten.

Beschreibende Produktdaten

Beschreibende Produktdaten
Unterschiedliche Personenkreise mit unterschiedlichen Fähigkeiten bearbeiten die beschreibenden Produktdaten zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten.
Im Gegensatz zu Warenwirtschaftsdaten werden produktbeschreibende Daten oft nicht strukturiert erfasst und gespeichert.
Für die unterschiedlichen Anwender sind unterschiedliche Sichten und Arbeitsabläufe notwendig.
Die Herausforderung liegt in der Integration der Teilprozesse, die in der Summe einen geschlossenen Arbeitsablauf ergeben sollten.
Parallele, nicht integrative Prozesse sind zu vermeiden.

Warenwirtschafts Produktdaten

Warenwirtschafts Produktdaten
Die Struktur der Warenwirtschaftsdaten eines Unternehmens basiert auf dem jeweiligen Geschäftsmodell und oft Jahrelangen Erfahrungen in der Handhabung des Warenfluss.
Die Anwender "arbeiten" mit den Daten als Informationseinheiten zur Erledigung Ihrer jeweiligen Aufgabe. (z.B. Spediteur --> Maße der Pakete)


Make or Buy – Entscheidung



Standard: generische Datenmodelle

Standard-Produktdatenbanken (CatalogX, Jcatalog) verwenden eigene Datenmodelle, in denen die Stammdaten (i.d.R. Warenwirtschaftsdaten) sehr gut abgebildet werden. Individuelle Produktattribute werden über einen generischen Ansatz (z.B. Paarweise "Name/Wert") gespeichert.
Problematisch sind hierbei hierarchisch geschachtelte Datenkonstrukte. Ein Beispiel aus der Medienwelt:
Die Verwendung von .NET und COM+ zeigt, das dieses Produkt neueste Technologien einsetzt.
Eine Musik-CD hat eine beliebige Anzahl Titel, die von verschiedenen Interpreten und Komponisten stammen. Der einzelne Titel kommt auf mehreren anderen CD's vor, der Interpret ist auf anderen CD's nur als Komponist vertreten.
In Abhängigkeit der Komplexität der Quelldatenstruktur entstehen oft Redundanzen und/oder sehr tiefe Tabellen.


Individuell: Proprietäre Datenmodelle

Durch eine individuelle, anwendungsspezifische Datenmodellierung wird zwar eine optimale Datenhaltung erreicht, allerdings müssen sämtliche Datenzugriffspfade individuell entwickelt und gewartet werden.
Durch die objektorientierte und komponentenbasierte Programmierung können die individuellen Aufwände gegenüber herkömmlichen Entwicklungstechnologien reduziert werden.
Bei umfangreichen Vorhaben erlangen individuelle Projekte oft den Status eines "quasi-Produktes" (Q/A, Versionierung, etc.)
Bei Individualprojekten fallen keine Lizenzkosten für Server und/oder Clientarbeitsplätze an.
Schreiben Sie uns hier falls Sie weitere Informationen benötigen oder einen Beratungstermin wünschen.
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