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novomind Workshop "Intershop Enfinity – quo vadis?" war ein voller Erfolg
Spannende Vorträge Pro & Contra Migration am 30. Oktober in Hamburg
Intershop Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Schöttler: "Wir sind ein verlässlicher Partner."
Microsoft: "Eine Migration auf den Microsoft Commerce Server garantiert Sicherheit der Investition."
  Hamburg, 5. November 2003 – Vier der fünf erfolgreichsten E-Commerce-Shops in Deutschland basieren auf der Software Intershop Enfinity: Otto, Tchibo, T-COM und Quelle. Lediglich Amazon ist nicht Kunde der Jenaer Gesellschaft. Auch BMW, Sony und rund 400 weitere Unternehmen haben das Highend-Produkt aus der Jenaer Software-Schmiede im Einsatz. Grund genug für die novomind AG, Integrator für E-Business-Lösungen in Hamburg, einen Workshop zu veranstalten: "Quo vadis Intershop Enfinity?". Der fand am 30. Oktober statt und – war ein voller Erfolg.
Erläuterung des E-Commerce- Lösungsmarktes
"Wir möchten mit dieser Veranstaltung für mehr Klarheit sorgen", sagte Peter Samuelsen, Vorstandsvorsitzender der novomind AG, zu Beginn des Workshops. "Worauf sollten sich Kunden und Integratoren von Intershop Enfinity zukünftig einstellen?" Vor den rund 60 Teilnehmern " Anwender, IT-Integratoren und Softwareanbieter – erläuterte Peter Wiedekamm, technischer Vorstand der novomind AG, dass novomind den E-Commerce-Lösungsmarkt in drei Segmente einteilt: eine Handvoll kommerzieller Softwareanbieter, Grundmodelle im OpenSource-Umfeld und proprietäre Programme: "Jede noch am Markt befindliche Lösung hat ihre Berechtigung, aber nur im jeweiligen IT-Umfeld des Betreibers." Der Hamburger Integrator novomind evaluierte diverse kommerzielle Produkte und OpenSource-Anwendungen. Wiedekamm: "Ein Online-Shop allein reicht heute in den wenigsten Fällen. Durch eine Vielzahl von verkaufsunterstützenden Maßnahmen, Newsletter-Marketing, Gutscheine, Rabatte, HappyHour, Affiliate Programme etc., werden Benutzerströme zielgerichtet gelenkt und in einem E-Commerce System gesteuert. Neben dem Produktverkauf sollte ein Unternehmen über das System auch das Beratungsbedürfnis des Kunden im Internet zufrieden stellen."
Pro und contra MigrationDr. Schöttler: "Wir sind auf dem richtigen Weg."


Highlight: Enfinity 6.0 kommt in 2004
Intershop-Vorstandschef Dr. Jürgen Schöttler bemühte sich, gleich zu Beginn die anwesenden Enfinity-Anwender mit den relativ guten Zahlen des dritten Quartals, die er auf dem Workshop erläuterte, zu beruhigen. "Wir sind ein verlässlicher Partner und werden langfristig am Markt bleiben", versprach Schöttler. Dr. Ludger Vogt, Vice President Services von Intershop, erklärte: "Die Stärken des Produktes, beispielsweise die hohe Performance und Skalierbarkeit, starke Sicherheits-Features und eine Verfügbarkeit größer als 99 Prozent haben sich bewährt. Letzteres sollte sich insbesondere im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft wieder beweisen." Er gewährte den Teilnehmern einen Blick durchs Schlüsselloch auf das neue Enfinity 6.0, das 2004 auf den Markt kommen soll, erweitert um zahlreiche Basisfunktionen für CRM (Customer Relationship Management)-Aktivitäten und neue Betriebstechnologien wie Linux und Blade-Server. "Alle E-Commerce-Kanäle werden in einem Produkt verfügbar sein." Aus dem Teilnehmerkreis auf die "Klotzigkeit" der neuen Version angesprochen, konterte ein Intershop-Produktmanager, dass Enfinity 6.0 "Flexibilität in höchstem Maße biete". Es müsse zwar das gesamte Programm installiert werden, genutzt und bezahlt werden könnten aber zum Beispiel nur einzelne Segmente wie etwa das Content Management System.
  Heinrich Nottorf und Moritz Berger von Microsoft warben für eine Migration auf den Microsoft Commerce Server. Wichtigstes Argument: Sicherheit der Investition. Außerdem minimiertes Projektrisiko und die Vorteile einer durchgängigen Microsoft-Technologie: "Dadurch wird der Weg von A nach B einfacher. Denn Standard bedeutet Freiheit für fortführende Migrationslösungen und Erweiterungen um Speziallösungen." Berger betonte, dass Unternehmen, die mit E-Commerce-Systemen arbeiten, immer wieder ihre Lösungen anpassen und erweitern müssen. Das sei mit Microsoft-Produkten einfacher und günstiger. Zudem biete das Unternehmen dafür nicht nur ein umfassendes Produktportfolio, sondern auch einen weltweiten Support und ein einheitliches Qualitätsmanagement. Angesprochen auf die Sicherheitsprobleme von Microsoft verwies er darauf, dass das Betriebssystem Ende Oktober die Common Criteria Certification nach EAL4 (Evaluation Assurance Level) erhalten hätte. Damit ist es zugleich auch das erste Betriebssystem, das nach dem United States Common Criteria Evaluation and Validation Scheme (CCEVS) eine Zertifizierung für EAL4 erreicht hat. Mit dem Zertifikat bestätigt eine unabhängige Institution, die Sicherheit von Windows 2000 Professional und Windows 2000 Server.

Wilfried Beeck, Geschäftsführer von ePages, referierte über die übernahme eines Softwareproduktes in der Praxis und unterstrich die Ausrichtung seines Unternehmens auf kleine und mittlere Firmen: "Wir wollen dem Mittelstand Amazon in the box bieten."
Investitionssicherheit durch Hinterlegen von Quellcodes?
Auf besonders großes Interesse stieß Rechtsanwalt Kay Schnebbe von der Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Schnebbe, Heuser & Partner, der die Bedeutung und Nutzung von Software-Escrow-Vereinbarungen unterstrich. Die sichere Hinterlegung von Software-Quellcodes setze den Anwender in die Lage, das Programm nachzubessern, wenn dieses der Hersteller nicht tut oder, aufgrund einer Insolvenz zum Beispiel, nicht mehr tun kann. Schnebbe riet allen Anwendern, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. "Aber ein Quellcode allein nützt niemandem ohne die entsprechende Dokumentation", so Schnebbe. "Und diese muss sauber gestaltet sein, denn danach richtet sich der Wert der Investition und die Umsetzung." Ein weiterer Hinweis des Rechtsanwalts: Der Treuhänder, der die Quellcodes verwaltet, sollte ein Sachverständiger sein, der in der Lage ist, die Inhalte zu prüfen. Die Preise für das Hinterlegen eines Quellcodes variieren stark. "In der Regel werden die Kosten vom Softwareentwickler gezahlt", betont Schnebbe.
Quellcodes in der Praxis
Aber was bringt die Nutzung von Quellcodes in der Praxis? In erster Linie sichert sich der IT-Verantwortliche im Unternehmen ab. Ein Programm aus dem Quellcode tatsächlich weiter zu entwickeln, gestaltet sich dagegen äußerst schwierig. Es sei denn, das Unternehmen holt sich die Entwickler der Software an Bord.
  Die Teilnehmer des Workshops waren zufrieden. "Ich weiß jetzt, dass unsere früheren Entscheidungen richtig waren", sagt Mike Rothbart von Max Bahr. Das Unternehmen werde auch künftig mit Enfinity arbeiten: "Ich sehe keinen Anlass, zu einem anderen Hersteller zu wechseln." Auch für Bernward Henkel von Bertelsmann Der Club kommt eine Migration derzeit nicht in Frage: "Es ist aber gut zu wissen, dass es Alternativen wie ePages und Microsoft gibt."
novomind: führender Anbieter intelligenter Software.
Die novomind AG liefert Software für die prozess- und kostenoptimierte Kundenkommunikation. Im Fokus der Lösung stehen: zukunftsweisender Service, kompetente und personalisierte Kommunikation und Effizienzsteigerung der Administration. Die Self-Service-Lösungen umfassen E-Mail-Management, Echtzeit-Kommunikation und automatisierten Kundenservice durch virtuelle Berater, sogenannte novomind IQ Agents™. Namhafte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie z.B. Bertelsmann Der Club, Otto Konzern, Sparkasse Erlangen, BKK Zollern-Alb, Travelocity und T-Systems setzen bereits mit Erfolg auf novomind Systeme zur Verstärkung von Kundenbindung und Umsatzsteigerung.
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